Rezension zu Klara Bellis: Trywwidt – Die Kaiserin der ewigen Nacht

Auf Facebook gibt es eine interessante Gruppe mit dem Namen: Gib Büchern eine Stimme – Der Rezensionsmarathon. Sinn und Zweck dieser Gruppe ist relativ simpel: Wie in anderen Gruppen auch üblich gibt es einen regen Austausch. Rezensionen werden gepostet, Autoren bieten ihre Bücher zum Rezensieren an, es wird diskutiert. ABER: Um einen Anreiz zu bieten gibt es sogenannte Leseblöcke welche zeitlich eingegrenzt sind. Alle in diesem Zeitraum gelesenen und rezensierten Bücher werden für eine Verlosung zugelassen. Lose sammelt man mit der Anzahl der Links zu veröffentlichten Rezensionen, z.B. auf Lovelybooks, Amazon o.ä.

Beim soeben zu Ende gegangenen Leseblock habe auch ich mitgemacht, u.a. mit dem Buch von Klara Bellis. Und hier könnt ihr nun meine Meinung zu dieser Urban Fantasy lesen.

 

Allgemeines:

 

Trywwidt-final-188x300

 

 

Erste Auflage: Halle (Saale) im September 2015 alle Rechte vorbehalten

Text: Klara Bellis

Coverbild: Anke Merzbach

Coverdesign: Felicitas Platzek

Kindle Edition, 1630 KB

Als Print 644 Seiten

ASIN: B014U1OMK8

 

 

 

 

Quelle Coverbild: Klara Bellis

 

 

 

Coverbild:

 

So würde eine Kaiserin der ewigen Nacht wohl aussehen, wenn sie denn ein Mensch und keine Pflanze wäre 😉 Dunkelrote Lippen, pechschwarze Augen, und fliegen da etwa Fledermäuse da hinten im nächtlichen Himmel? Im Vordergrund die unheilvollen Früchte der Kaiserin. Diese sollen ja sehr aromatisch und verführerisch sein, nur schade dass man das am Bild nicht überprüfen kann 😉 .

 

Figuren:

 

Trywwidt: Eine Elfe welche zur Gärtnerin degradiert wurde, nachdem ein Außeneinsatz gründlich schief gelaufen war. Sie soll die ausgebüchste „Kaiserin der ewigen Nacht“ wieder einfangen welche in die Menschenwelt geflohen ist.

Korwin: Ein Vampir welcher unfreiwillig zu Trywwidts Helfershelfer wird. Einst war er ihr Zielobjekt, und sie hatte es gründlich vergeigt weil sie nicht akzeptieren wollte dass Vampire keine Lebewesen sind sondern nur Dinge.

Klaus: Student der Botanik. Bei einer seiner Erkundungen der Natur stolpert er quasi über die schwarze Pflanze welche fortan sein Leben bestimmt.

Lirridt: Die Ex-Chefin von Trywwidt welche mit verantwortlich für ihre Aufgabe in der Menschenwelt zeichnet. Eine Hüterin, hat also eine Führungsposition bei den Elfen inne.

Professor Messerbach: Hat eine Fehde mit Korwin und kommt durch Klaus und dessen Mentor an der Uni dem Vampir wieder auf die Spur.

 

Inhalt:

 

Käferkacke! – Die Elfe Trywwidt hat es vermasselt. Ausgerechnet während ihrer Wache ist die gefährlichste aller Pflanzen aus dem Gewächshaus verschwunden: die »Kaiserin der ewigen Nacht«. Die gesamte Menschheit ist in Gefahr. Schnell weiß Trywwidt, wo die blutsaugende Pflanze steckt: ausgerechnet bei Klaus, dem wohl vertrotteltsten Botaniker der Welt! Die Zeit wird knapp. Gestrandet in der Menschenwelt, sucht die Elfe einen Verbündeten für ihre Jagd auf die Blutsaugerin. Am besten einen, der sich ebenfalls mit dem Saugen von Blut auskennt. Aber kann sie ihrem Helfer wirklich vertrauen? Schon bald muss Trywwidt begreifen, dass die mörderische Pflanze ihr geringstes Problem ist. Wer wissen will, was die »Kaiserin der ewigen Nacht« mit der Pest im Mittelalter zu tun hat; wie wundersam die Erotik zwischen Elfen und Vampiren ist und mit welchen absonderlichen Schimpfwörtern Elfen nur so um sich werfen, ist hier bestens aufgehoben. Klara Bellis’ Roman ist unglaublich spannend und höchst amüsant. Für alle Fans von toughen Heldinnen, finsteren Schurken und Vollmilchschokolade. Hinweis für Allergiker: ACHTUNG! Dieses Buch kann Spuren von Elfen, Vampiren und Pflanzenbiochemikern enthalten.

Quelle: Lovelybooks

 

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Trywwidt hat aber auch das Pech an den Händen kleben. Vor dreißig Jahren ging ein Außeneinsatz in der Menschenwelt gründlich schief. Eine andere Elfe fand dabei den Tod, und angeblich soll ausgerechnet der Vampir dafür verantwortlich sein, den Trywwidt so sympathisch findet 😉 . Und auch diesmal geht ihre Aufgabe alles andere als glatt. Eine höchst gefährliche Pflanze hat aus dem Gewächshaus ausbrechen können, für welches sie als Gärtnerin verantwortlich ist. Diese „Kaiserin der ewigen Nacht“ war im Mittelalter die Ursache für den Ausbruch der Pest. Denn sie ist weder der Elfen-, noch der Menschenwelt zugehörig. Eine Zwischenwelt, von uns Menschen als Hölle bezeichnet, ist ihr eigentliches Zuhause.

Diese Pflanze muss schnellst möglich ausfindig gemacht und wieder eingefangen werden, bevor das Grauen wieder zuschlägt und die Pest die Erde erobert. Diesmal ist auch die Elfenwelt hochgradig gefährdet.

Doch Trywwidts Landekoordinaten stimmen nicht. Die Pflanze ist nicht da wo sie eigentlich sein sollte. Der Vampir Korwin tritt wieder in ihr Leben. Verbotenerweise hat sie auch noch Kontakt zu Menschen! Da wäre z.B. Ira. Die Ärmste überfährt die Elfe beinahe mit ihrem Auto. Und Klaus. Der Student findet die böse Pflanze und lässt sich von ihr verführen. Er lässt sich freiwillig von ihr Blut abzapfen, denn das ist die Nahrungsquelle der schwarzen Nachtpflanze. Nur dumm dass sich dadurch Früchte an der Pflanze bilden deren Duft und Aroma jeden zum Essen verleiten. Und auch dumm dass man nach dem Verzehr dieser Früchte zu einem Nachzehrer wird, wohl eher bekannt unter dem Namen Zombie 😉 .

Nicht nur Trywwidt ist hinter der Pflanze her. Auch Professor Messerbach und seine kleine Schlägertruppe heften sich an deren Fersen. Nebenbei auch noch einen Vampir und eine Elfe gefangen zu nehmen, der Gedanke lässt sie nicht mehr los. Hat doch der Professor mit Korwin eine alte Rechnung offen. Außerdem benötigt er Vampirblut für sein Forschungsobjekt: sich selbst.

Es kommt wie es kommen muss: ein schreckliches Durcheinander, Chaos ³ 😀 .

Wer am Ende die Pflanze bekommt, wer sich als Verräter heraus stellt, wer welchen Partner abbekommt (ein bisschen Liebesgedöns ist ja auch dabei), wer stirbt und wer überlebt … das alles erfahrt ihr NICHT von mir hihihi. Dazu müsst ihr das Buch schon selber lesen 😉 .

 

Mein Fazit:

 

Also ich muss zugeben, am Anfang tat ich mich sehr schwer in die Story rein zu finden. Lag wohl daran dass sämtliche Schauplätze und Charaktere unabhängig voneinander vorgestellt wurden. Und da es von diesen eine Menge gibt verschlang das schon eine Menge Seiten 😉 . Aber so nach und nach fand ich dann doch den „Roten Faden“ und muss sagen: Ich war positiv überrascht über den Fortgang der Story! Zwar blieb es bei den häufigen Szenewechseln, aber mittlerweile kannte ich mich ja aus ggg.

Urban Fantasy ist sonst nicht so mein Ding, bzw. habe ich in dem Genre auch kaum was gelesen bisher. Nach diesem Buch werde ich mich wohl öfter mal in der Richtung umsehen 😀 .

 

Teufelchen4

 

 

Zur Autorin:

 

Klara Bellis, 1973 in Sachsen-Anhalt geboren, verfasste schon als Kind Geschichten und zeichnete Cartoons. Später konzentrierte sie sich auf Schule und Studium, wobei das Konzentrieren auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben meist daran scheiterte, dass sie nächtelang Bücher las, wenn sie nicht gerade an der Staffelei stand, um Bilder zu malen. Zum Schreiben kam sie durch das Verfassen von Artikeln, Pressemitteilungen und Fachtexten. Ihre ersten freien Texte veröffentlichte sie unter dem Namen “Bellis” in einer Kulturcommunity, wo sie großen Anklang fanden. Sie sucht und findet im Alltäglichen das Skurrile. Die Realität ist für sie ein Schleier hinter dem ungeahnte Möglichkeiten warten. Man braucht nur genau hinzuschauen, dann kann man sie mit Worten festhalten und auf diese Weise sichtbar machen.

Quelle: Homepage Klara Bellis

 

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Ein Kommentar zu “Rezension zu Klara Bellis: Trywwidt – Die Kaiserin der ewigen Nacht

  1. Pingback: Mein Roman „Trywwidt“ im Internet | Klara Bellis

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