Rezension zu Andreas Masberg – Die Macht des Nimbus

Mittlerweile hat mein „Stapel-ungelesener-aber-noch-nicht-rezensierter-Bücher“ meinen SuB schon fast an Größe überholt 😉 . Lesen geht nun mal sehr schnell, Beiträge wollen jedoch langsam, dafür aber ordentlich geschrieben werden. Deswegen bin ich froh euch endlich dieses Buch vorstellen zu können 😀 .

 

Allgemeines:

 

Die Macht des Nimbus

 

 

 

 

Copyright © by Andreas Masberg, München

ISBN 978-3-8476-9468-7

Format: Kindle Edition

Seitenzahl der Printausgabe: 362

Erhältlich u.a. bei Amazon als eBook oder Print

 

 

Quelle Coverbild: Amazon

 

 

 

 

 

Cover:

 

Schöne Farben, in der Mischung von Grün und Blau sind das meine Lieblingsfarben. Eine Mauer ist zu erkennen mit einem Durchbruch. In der Mitte sieht es aus wie ein Loch, ein Durchgang Richtung Erde mit einem glühenden Punkt (Regensburg?). Jedoch könnte das genau so gut der Nimbus sein welcher ja ab und zu auch leuchtet. 😉 . Da sind der eigenen Fantasie keine Grenzen gesetzt. Buchtitel, Autor und Genre sind in Gelb aufgedruckt und runden das Ganze vorteilhaft ab.

 

Figuren:

 

Jakob: Ein Straßenjunge und Waisenkind, dem zufällig der Nimbus „zufliegt“, gefolgt von einer leibhaftigen Putte.

Claudius: Auch ihn hat es auf die Straßen von Regensburg gespült, er ist ausgerissen, und als Straßenjunge nicht gerade der Beste seines Fachs 😉 .

Ambrosius: Eine Putte welche eigentlich in den Himmelsdienst gehört. Aus Neugierde (und weil sie einfach nicht hören will) verschlägt es sie samt Nimbus auf die Erde.

„Der Reformator“ Ignatius zu Lichtenfels: Ein gefürchteter und einflussreicher Mann in Regensburg. Sucht den Nimbus um ihn für sich zu nutzen. Dafür schreckt er vor rein gar nichts  zurück.

Amra: Ein Engel, sieht aus wie ein kleines Mädchen. Kam dahinter dass Ambrosius wieder Dummheiten machen wollte und wurde zufällig mit auf die Erde geschleudert als sich das Portal öffnete.

Das Orakel: Eine Eisheilige, ein sog. Schwarzer Engel, wird vom Reformator gefangen gehalten um ihm zu dienen.

 

Buchbeschreibung:

 

Was würdest du tun, wenn vor dir ein Engel erscheint und dich bittet, einen Weg in den Himmel zu finden?

„Was glotzt du so?“, fragte der kleine Engel. „Noch nie ’ne Putte gesehen?“ …

Regensburg 1630:
Der Straßenjunge Jakob stößt während einer Sonnenfinsternis auf einen geheimnisvollen Gegenstand. Wenig später erfährt er, dass es sich dabei um einen Nimbus handelt: Eine leuchtende Kugel, die den Engeln einen Heiligenschein verleiht. Doch der Nimbus ist gefährlich. Schon bald sind dunkle Mächte hinter ihm her …

Eine fesselnde und humorvolle Geschichte über die schier aussichtslose Suche nach einem Weg in den Himmel. Das spannende Abenteuer führt Jakob und die Putte in geheimnisvolle Ecken und dunkle Winkel der historischen Stadt Regensburg.

Quelle: Lovelybooks

 

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Jakob erlebt einige seltsame Dinge, nachdem ihm eine merkwürdige Kugel an den Kopf flog, und das auch noch während einer, zu damaliger Zeit beängstigenden, Sonnenfinsternis. Die frommen Bürger von Regensburg sehen damals, im Jahr 1630, den Weltuntergang förmlich vor sich den die Prediger der katholischen Kirche schon so lange vorhergesagt haben. Das Ende der Welt wäre angesichts zunehmender Völlerei, Ketzerei und Verschwendungssucht auch kein Wunder, so der Wortlaut der Predigten.

Aber nein, die Welt geht nicht unter, die Sonne erstrahlt wie eh und je, also alles in Ordnung? Weit gefehlt, denn die Kugel entpuppt sich als Nimbus, eine Kugel welche von Engeln genutzt wird und ihnen ihren Heiligenschein beschert. In den falschen Händen allerdings wäre dieser Nimbus die absolute Katastrophe!

Und ausgerechnet der Reformator, ein schlimmer Zeitgeist welcher die Fäden der Stadt Regensburg in der Hand hält indem er den Bischof kontrolliert und erpresst, will den Nimbus um jeden Preis in die Finger bekommen.

Jakob und seine neuen Freunde und Weggefährten, Ambrosius und Claudius, müssen nun zusehen, dass der Nimbus wieder da hin kommt wo er hingehört: In den Himmel!

 

Fazit:

 

Eine höchst amüsante Geschichte welche nur so vor Bibelfiguren wimmelt. Also, amüsant nicht gerade im Sinne von „lustig“, sondern in Bezug darauf wie die Anwesenheit von Engeln erklärt und in die Geschichte eingewoben wird. Irgendwie ein bisschen anders wie in der Bibel beschrieben 😉 . Man erfährt dass es nicht einfach nur Engel gibt und Punkt. Oh nein. Es gibt Engel, Erzengel, Putten, gefallene Engel usw., und sie alle haben entweder im Himmel oder auch auf Erden (oha, klingt wie in der Kirche hihi) ihre Aufgaben. Diese sind so toll beschrieben, da fällt mir nur eines ein: Das Wohnzimmer meiner verstorbenen Großmutter! Heiligen- und Engelbilder an der Wand, Engelfiguren im Schrank und in der Vitrine, große, kleine, dicke, dünne. Sie war eine sehr gläubige Katholikin. Im Gegensatz zu mir, ich bin eine Abtrünnige 😉 Die Bibel kenne ich in- und auswendig, aber für mich ist sie, genau wie „Die Macht des Nimbus“, nur eine (Sammlung von) Geschichte(n).

Wenn man nun den Glauben beiseite lässt und dieses Buch als das nimmt was es ist, kann man sich wunderbar in die Welt der Engel (und auch Teufel in Menschengestalt) lesen und zusehen, wie der Protagonist quasi die Welt rettet 😀 .

 

Teufelchen5

 

 

Zum Autor:

 

Andreas Masberg wuchs in einer kleinen Gemeinde in der Eifel auf. Als Kind verbrachte er die Ferien oft in dem alten Weingut seiner Großeltern. Er studierte in Leipzig und Bonn und wohnt heute mit all seinen Büchern in München.

Die Vorliebe für Phantastik motivierte ihn zu seinem Debütwerk „Die Macht des Nimbus“. Der Autor verknüpft historische Begebenheiten aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges mit Elementen aus der ältesten Fantasygeschichte der Menschheit: Der Bibel!

Quelle: Amazon

 

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