Rezension zu Susanne Ptak: Mord in Greetsiel (Ostfrieslandkrimi)

Damit die liebe Rena Larf, welche mir diesen Roman als eBook zur Verfügung stellte (im Auftrag des Klarant Verlages) nicht warten muss bis ich aus dem Urlaub Mitte September zurück bin, habe ich heute im Eiltempo (und während der Arbeit oO 😉 ) gelesen und kann euch somit diese Rezension erstellen. Bin ich nicht nett? 😀 okay, Eigenlob stinkt, also ab zum eigentlichen Thema:

 

Allgemeines:

 

Mord_in_Greetsiel

 

 

 

Veröffentlicht als eBook

19 Kapitel, ca. 1503 KB

1. Auflage 2015, Bremen (Germany)

Copyright © 2015 Klarant GmbH, 28355 Bremen

Titelbild/Umschlaggestaltung: Klarant Verlag

ISBN: 978-3-95573-271-4

 

 

Quelle Coverbild: Klarant Verlag

 

 

 

Coverbild:

 

So stellt man sich die ostfriesische Küste vor: Recht flach abfallendes Ufer, nur Grünfläche/Sand, aber keine Bäume/Wald, und auf dem grauen (nicht azurblauen) Wasser schippert ein Fischkutter rum. Sieht alles sehr ruhig und gemütlich aus … und so sollte es ja auch sein, wären da nicht die bösen Buben und Mädchen 😉 .

 

Figuren:

 

Jessica: Medizinstudentin welche mit ihrer Oma Fine eine Ferienwoche in Ostfriesland verbringen soll.

Oma Fine: (Josefine) Brenner, Rechtsmedizinerin im Ruhestand.

Theda Borchers: Facebook-Freundin von Oma Fine.

Tom Ritter und Alexandra Krämer: Hotelgäste.

Klara und Jan: Hotelangestellte.

Andreas Coordes und Ralf Toben: Kommissare.

 

Leseprobe:

 

„Schau mal. Ich glaube, da vorne müssen wir rein.“, wechselte Josefine das Thema. „Ja. So hat Theda es jedenfalls beschrieben.“ Josefine bog ab und sie folgten einer kleinen Straße, die sie an Weiden und vereinzelten Bauernhöfen vorbeiführte. „Und da noch mal links“, wies Jessica sie an.

Kurze Zeit später parkten sie vor der von Theda angegebenen Hausnummer, die auf einem Blechschild an einem schmiedeeisernen Gartentor angegeben war, und stiegen aus. Jessica sah sich um, während Josefine Sir Toby aus der Transportkiste holte.

„Ach herrje! Ich wette, hinter dem Haus steht ein Schild mit der Aufschrift: ‚Achtung! Sie fallen gleich über den Rand der Scheibe. Gruß, Christoph K.‘.“ Josefine lachte. „Na, so schlimm ist es nun auch nicht. Immerhin gibt es doch einige Häuser in der Nachbarschaft.“

„Hallo, ihr beiden“! Theda kam angeradelt, stellte ihr Rad vor der Buchsbaumhecke ab, die das Grundstück zur Straße hin abgrenzte, und ging zu Jessica und Josefine. „Wenn du noch ein Stück weiter an der Hecke langfährst, dann kannst du vor der Garage parken, die dahinter liegt. Falls hier ein Traktor vorbeikommt, denn der passt an deinem Schlachtschiff garantiert nicht vorbei. Außerdem kann man den Wagen dort nicht so direkt von der Straße aus sehen.“ Sie blickte nach rechts und links die Straße herunter. „So was spricht sich hier schnell rum und wir wollen ja nicht, dass hier gleich halb Pilsum vor dem Haus steht und Beileid bekunden will.“ Josefine drückte ihrer Enkelin den Autoschlüssel in die Hand und Jessica parkte den Wagen um.

 

Buch:

 

In Greetsiel geschieht ein Mord nach dem anderen: Erst eine Journalistin, die einer heißen Story auf der Spur war, dann mehrere Pharmavertreter, denen nach dem Mord brutal die Pulsadern aufgeschnitten werden. Treibt ein kranker Serienmörder sein Unwesen in Ostfriesland? Die zuständigen Kriminalbeamten geraten bei den Ermittlungen an ihre Grenzen, doch dann stößt eine Rechtsmedizinerin mit ihren unorthodoxen Ermittlungsmethoden auf den Fall und ermittelt auf eigene Faust. Natürlich missfällt dies dem Mörder – so sehr sogar, dass die tödliche Gefahr nun auch auf die Ermittlerin lauert…

(Quelle: Klarant Verlag).

 

Mit einem kleinen Trick entführt Josefine ihre Enkelin Jessica nach Ostfriesland. Angeblich will sie sich dort ein Ferienhaus kaufen, was dem Rest der Familie gar nicht behagt. Jessica fällt die Aufgabe zu der Oma diese Idee wieder auszureden.

Eingecheckt wird in einem Hotel, welches auch als Tagungszentrum für eine Gruppe Pharmareferenten dient. Doch plötzlich ist es mit der Beschaulichkeit des kleinen Ortes vorbei, eine Leiche nach der anderen taucht auf. Teils ermordet, teils … nee, ich spoiler nicht hihihi.

Josefine betätigte sich schon im Berufsleben (sie war Rechtsmedizinerin) als Hobby-Kriminologin à la Miss Marple 😀 und kann hier natürlich auch die Füße nicht still halten.

 

Mein Fazit: 

 

Ein durch die Bank angenehm zu lesender Roman welcher weder besondere Höhen, aber auch keine Tiefen hat. Leichtes Schmunzeln ist genauso angesagt wie Erstaunen oder leichte Aufregung wenn wieder etwas (unvorhergesehenes) passiert ist. Eben genau das richtige Buch um im Urlaub leichte Kost zu schmökern.

Es handelt sich hier um einen recht kurzen Roman welcher mir vorkommt wie in Serie produziert, aber mit abgeschlossenen Handlungen. Ihr kennt das? Daraus ließe sich bestimmt eine dieser endlosen Krimiserien im Vorabendprogramm machen welche trotz ihrer Einfachheit von ihren Zuschauern geliebt werden.

Vom Inhalt und den Abläufen her war ich ja schon versucht, nur drei Teufelchen raus zu rücken. Da mir aber der Schreibstil, insbesondere die Ausdrucksweise und die Grammatik (bis auf wenige kleine Fehlerteufelchen) sehr gut gefallen haben (in der Richtung habe ich schon echt schauderhafte Romane gelesen ggg):

 

Teufelchen4

 

 

Die Autorin: 

 

 

Susanne Ptak wurde 1964 in Düsseldorf geboren. 2003 zog sie mit ihrem Ehemann ins schöne Ostfriesland, wo sie sich vor einigen Jahren den Traum einer Schafskäserei erfüllt haben. Die Autorin liebt Krimis, in denen sie ihre Leidenschaft für Schafe, Wolle, Ostfriesland und leckeres Essen mit einfließen lässt. Traditionell spielen alle Krimis der Autorin in Ostfriesland und bieten Ihnen eine aufregende Mischung aus friesischer Ruhe, ländlicher Intrige und mörderischer Spannung inmitten von Weideland, Wolle, Schafen und guten Freunden. Im Klarant Verlag sind bereits vier Ostfrieslandkrimis veröffentlicht: Hexenmord, Grünlandmord, Wiekenmord, Rosenmord. Das eBook ‚Ostfriesennebel‘ bietet 5 spannende Kurz-Krimis. Weitere Informationen über die Autorin und ihre Schafe erfahren Sie hier:

 http://crazy-sheep-farm.blogspot.com/

Quelle: Klarant Verlag

 

 

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Ein Kommentar zu “Rezension zu Susanne Ptak: Mord in Greetsiel (Ostfrieslandkrimi)

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